Südafrika von seiner schönsten Seite

Südafrika von seiner schönsten Seite

Urlaub unter der Sonne

KwaZulu-Natal Provincial Parks

Ndumo Game Reserve
Wegen seines weiten Graslandes, der Sümpfe, Seen und Pfannen wird dieser Park oft als kleinere Version des Okavango Delta in Botswana bezeichnet. Er ist auch für seine Baumvielfalt bekannt – hier wachsen über 200 Arten, darunter der Malbury Fake Tree und der Fever Bush. Safaris in Allradfahrzeugen oder auch per Pedes werden angeboten.

Lage: Maputoland, an der nördlichen Grenze zu Mozambique, 470 km nördlich von Durban, etwa 90 km von der N2 (nördlich von Mkuzi).

Unterkünfte: Rest Camp mit rustikalen Hütten; es gibt einen Koch, der Mahlzeiten zubereitet. Das Ndumo Wilderness Camp, auf Stelzen gebaut, ist luxuriöser. Keine Einrichtungen für Camping oder Wohnmobile.

Straßennetz: Fahren Sie die letzten 20 km vor dem Camp vorsichtig wegen der Schlaglöcher. Im Camp sind die Straßen gut ausgebaut. Eine Tankstelle liegt 2 km vom Camp entfernt.

Wildtiere: Ndumo besitzt eine reiche Vogelwelt; über 60% der 900 Arten, die in Südafrika vorkommen, leben hier. Darunter tropische Wandervögel aus Ostafrika sowie zahlreiche Störche, Flamingos und Pelikane. Nashörner und Krokodile sind hier zu Hause sowie Büffel und Nyala, auch wenn die üppige Vegetation es manchmal erschwert, diese zu erspähen. Malariaprophylaxe ist erforderlich.

Mkuzi Game Reserve
In der Umgebung des Greater St. Lucia Wetland Park, tun sich faszinierende Landschaftsformen auf, von flachen, trockenen Savannen bis zu Sandstränden, Flusswäldern, Pfannen und Sümpfen.

Lage: Bei Mkuze ab von der N2; 16 km nördlich von Hluhluwe.

Unterkünfte: Das Hauptcamp ist für Selbstversorger eingerichtet mit Cottages, Hütten und Campingplätzen.

Straßennetz: Durch den Park verlaufen 80 km Schotterstraßen.

Wildtiere: Große Tiere streifen hier durch die Landschaft, wie Elefanten, Nashörner, Giraffen und zahlreiche Antilopenarten, Nilpferde, Krokodile. Die Vogelwelt ist ausgesprochen artenreich und bunt. Malariaprophylaxe ist erforderlich.

Greater St. Lucia Wetland Park
Eine unglaubliche Vielfalt an Ökosystemen umgibt den 40 km langen Lake St. Lucia, von Mangrovensümpfen bis zu Gras- und Buschland. Vor der Küste liegt das südlichste Korallenriff der Welt. Schnorcheln und Tauchen kann man an der Küste von Sodwana Bay. Im Dezember und Januar legen Lederschildkröten, die Leatherback Turtles, ihre Eier an diesen Stränden. Es werden zweistündige, geführte Bootsfahrten auf den Wasser- und Wildnis-Trails angeboten. Erst kürzlich ist eine Elefantenfamilie in das Gebiet zurück gesiedelt worden.

Lage: Im nordöstlichen KwaZulu-Natal; der Zugang erfolgt über den Ort St. Lucia, ab von der N2 nahe Mtubatuba oder über Charters Creek und Fanies Island, 20 km nördlich des Nyalazi River oder 26 km entlang der Straße von Hluhluwe Richtung False Bay Park (gut ausgeschildert).

Unterkünfte: Albert Falls Public Resort, nahe Hanover – Cottages, Rundhütten, zwei Campingplätze; Cape Vidal Public Resort – Hütten, Campingplätze, eine Buschlodge; Charters Creek, St. Lucia – ein Cottage, Hütten; Chelmsford Public Resort, nahe Newcastle – Chalets, Campingplätze; Coleford Nature Reserve – Cottages, Hütten. Besucher können auch in dem Ort St. Lucia übernachten.

Straßennetz: Die N2 dient als Zufahrtsstraße zum See bei Mtubatuba, Nyalazi und Hluhluwe. Die Sumpfgebiete entlang des Mkuzi River können nur mit Allradfahrzeugen befahren werden (Vermietung in Sodwana).

Wildtiere: Die Vogelwelt ist beeindruckend, vor allem im Sommer, wenn sich Wandervögel zu den Wasservögeln wie Pelikan, Storch und Ibis gesellen. Krokodile und Nashörner gibt es hier in großen Mengen. Auch Kudu, Waterbuck, Büffel und die seltenen Nashörner und Leoparden sind zu sehen. In der Gegend von Mkuzi leben Impala, Nyala, Kudu, Warzenschwein und seit neustem auch Elefanten. Malariaprophylaxe ist erforderlich.

Hluhluwe-Umfolozi Park
Ein Besuch in diesem Park lohnt sich, auch für diejenigen, die vorher den Kruger Park bereist haben. Die bergige und üppig bewachsene Naturlandschaft ist nämlich völlig anders als die, des großen Bruders im Norden. Hluhluwe und Umfolozi (seit 1992 zusammengeschlossen) wurden gegründet, um das Nashorn im Jahr 1895 vor dem Aussterben zu retten. Umfolozi war das erste Wildschutzgebiet, das Wilderness-Trails anbot: von März bis November können Sie den Park per Pedes oder hoch zu Ross in kleinen Gruppen auf dreitägigen Safaris, geführt von erfahrenen Rangern, erkunden.

Lage: Im nordöstlichen KwaZulu-Natal, im Herzen des Zululandes, etwa 280 km nördlich von Durban.

Unterkünfte: Das Hilltop Camp bietet Chalets, Rundhütten, ein Restaurant und Swimming Pool. Mpila besteht aus zwei Cottages, Chalets und Rundhütten; das Masinda Camp bietet eine Luxuslodge, Hütten und einen Swimming Pool. Es gibt vier luxuriöse Busch-Lodges, die private, individuelle Wildtierbeobachtung ermöglichen. Allen sind eigene Köche und Ranger (für die Wanderwege) zugeteilt. Camping ist nicht möglich.

Straßennetz: Es gibt ein gutes Netz an Schotterstraßen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 40 km/h und Parken ist nur in den Camps und an Picknickplätzen erlaubt. In den Hilltop und Mpila Camps gibt es Tankstellen.

Wildtiere: Der Park ist bekannt für seine großen Herden an weißen Nashörnern und kleinere Populationen an Spitzmaulnashörnern. Auch Löwen und Elefanten kann man hier erspähen, so auch das sonst seltene Nyala. Die Vogelwelt ist überaus vielfältig. Malariaprophylaxe ist erforderlich.

uKhahlamba-Drakensberg Park
Dieses Naturschutzgebiet besteht aus zwei großen Parks und weiteren kleineren Schutzgebieten, dem Giant's Castle und Royal Natal National Park. Als Weltnaturerbe besitzt der Park spektakuläre topographische Formen wie das Amphitheatre, eine 4 km große Halbmondfläche aus Basalt, dessen Flanken sich 1.800 m in Richtung Himmel erheben; Cathedral Peak und die Hochebene von Giant's Castle. Am Besten erkundet man die Gegend auf einem der zahlreichen Wanderwege. In einigen Höhlen kann man frühzeitliche Felsmalereien der San (Buschmänner) bewundern.

Lage: In den Drakensberg Mountains, im westlichen Teil KwaZulu- Natals nahe der Grenze zu Lesotho.

Unterkünfte: Zwei Hauptcamps mit Cottages, Berghütten und Campingplätzen, allerdings keinen Restaurants. In Tendele gibt es luxuriöse Lodges. Alternativ kann die Übernachtung in einem der zahlreichen Hotels der Umgebung erfolgen.

Straßennetz: Zugang über verschiedene Straßen, die von der N3 abgehen. Auf Anfrage holen viele Hotels ihre Gäste von der Intercity-Bushaltestelle an der N3 ab. Im Park müssen Besucher sich an die Zufahrtsstraßen zu den Camps halten.

Wildtiere: Wildtiere gehören nicht zu den Hauptattraktionen dieses Naturparks, obwohl einem hier eine Reihe von Antilopen, Schakale, Paviane und andere Säugetiere über den Weg laufen können. Auch seltene Geierarten nisten in den Höhen. Die Region ist malariafrei.

Itala Game Reserve
In diesem Schutzgebiet werden täglich Wanderungen, Tages- und Nachtpirschfahrten in Geländewagen oder längere Naturwanderungen angeboten.

Lage: Nördlich von KwaZulu-Natal, 5 km von Louwsburg entfernt und ca. 500 km nördlich von Durban. Die Höhe variiert von 335 m bis zu 1440 m über dem Meeresspiegel.

Unterkünfte: Ntschondwe Camp, das Hauptcamp, besteht aus Chalets, voll ausgestattet für Selbstversorger, inklusive Restaurant, Swimming Pool und Laden. Eine Luxuslodge für 6 Personen und Busch-Camps für Abenteurer stehen ebenfalls zur Verfügung.

Straßennetz: Es gibt nur Schotterstraßen.

Wildtiere: Eine Vielfalt an Säugetieren lebt hier, darunter das Weißund Spitzmaulnashorn, Elefant, Giraffe, Zebra, Gepard, braune Hyäne und Antilopen wie das Eland, Impala, Kudu und Tsetssebee. Eine bunte Vogelwelt erwartet die Besucher. Malariaprophylaxe ist erforderlich.